Umweltfreundlich verpackt

Bestimmt freust Du Dich darauf, genau wie ich, wenn ich etwas bestellt habe, dass das Päckchen ankommt, Du es öffnen und auspacken kannst. Das ist schon mal das Erste – und ganz wichtig. Das Zweite, auch sehr wichtig: Was auch immer Du bestellt hast: die Stoffe, Webbänder, Schnittmuster, Knöpfe oder Hoodiekordel müssen unbeschadet bei Dir ankommen. Also müssen die Waren 1.) so verpackt sein, dass schon beim Öffnen die Vorfreude belohnt wird und 2.) gut geschützt auf die Reise gehen. Und drittens – ja, da gibt es einen Wermutstropfen, den wir nicht wegdiskutieren können: Bestellen im Internet verursacht eine Menge Verpackungsmüll :-(.

Damit meine ich nicht, dass Du als Internetkundin oder ich als Versenderin ein schlechtes Gewissen haben sollen. Schließlich ist auch der Einkauf im Ladengeschäft umwelttechnisch nicht unbedingt die sauberere Lösung – oft fahren wir mit dem Auto hin, und die Ware erhalten wir auch verpackt. Nein, ich meine, wir alle sollten die Augen aufhalten und ein bisschen achtsam sein. Dann können wir viel tun, um die Verpackungsberge klein zu halten.

Du könntest zum Beispiel die Versandkartons aufheben und für Dein nächstes Päckchen wiederverwenden. Und Du könntest vor der Bestellung einen Blick in die Glaskugel Deiner Wünsche werfen und Dich fragen, ob das wirklich alles ist, was Du gerade einkaufen willst, oder ob Du nicht vielleicht doch jetzt schon das Schnittmuster mitbestellst, obwohl Du den Hoody erst zu Ostern oder Weihnachten nähen willst. Also Bündeln - das ist natürlich nicht immer so einfach, das gebe ich zu. Oder Du fragst eine Freundin, ob Ihr zusammen bestellt. Dann kommst Du auch schneller über die Versandkostenfrei-Grenze von 49 Euro.

Ich meinerseits habe folgendes für eine umweltschonende Verpackung unternommen:

  • Wir verwenden ausschließlich braune, einwellige Versandkartons, die für den Stoffversand guten Schutz bieten und zum überwiegenden Teil aus Altpapier hergestellt werden.
  • Wir verzichten auf Plastikmaterial. Manchmal sind Produkte wie z.B. Overlockfäden oder Schnittmuster schon vom Hersteller in Plastikhüllen o.ä. verpackt, die bleiben natürlich dran. Die möglichst plastikfreie Produktverpackung ist für mich ein wichtiges Kriterium für den Wareneinkauf.
  • Wir nehmen ausschließlich Papier-Klebeband, und davon so wenig wie möglich und nur so viel wie nötig, um die Verpackungen gut zu verschließen. Das hat auch den Vorteil, dass Du das Päckchen leichter und schneller öffnen kannst. Außerdem lässt sich das Klebeband abziehen und der Karton so wiederverwenden.
  • Die Stoffe werden in einfarbiges Seidenpapier eingeschlagen, um sie vor Staub und Nässe zu schützen – und um Dir ein schönes Auspackerlebnis zu verschaffen. Klebeband verwenden wir hierbei nur in Ausnahmefällen, wenn es gar nicht anders geht.
  • Wir achten auf möglichst passende Versandboxen, damit keine Hohlräume entstehen. Zum einen ist das für die Ware selbst besser, zum anderen muss dadurch nicht noch zusätzlich Papier zum Auspolstern verbraucht werden.
  • Kartons, Briefe, Einschlagpapier und Tüten sind gebrandet, also mit dem versandstoff.de-Logo versehen. Sie sind jedoch nicht bedruckt, sondern werden umweltfreundlich und ganz einfach bestempelt.
  • Eine kleine, schöne „Sünde“ erlauben wir uns doch: Wir legen jeder Sendung eine bunte Postkarte mit einem Foto unserer Stoffe bei, die Du gerne weiterverschicken darfst.

 

Wir sind bestimmt noch nicht perfekt – und experimentieren ständig weiter. Wenn Du einen Vorschlag oder eine Frage hast, schreib mir eine Mail: bettina[at]versandstoff.de.

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